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Montage und Inbetriebnahme

Von der Maschine auf dem Fundament bis zur produzierenden Anlage, mit unterzeichnetem Protokoll und ohne Überraschungen beim Anfahren.

Eine falsch ausgerichtete Pumpe fällt nicht am ersten Tag aus. Sie fällt nach acht Monaten aus, mit zerstörtem Lager und defekter Gleitringdichtung, und bis dahin bringt niemand den Schaden mit der Montage in Verbindung. Schuld sind dann die Maschine, der Hersteller oder das Pech.

Wir richten mit Lasermesstechnik aus und dokumentieren Ausgangs- und Endwerte schriftlich. Diese zusätzliche halbe Stunde pro Maschine entscheidet darüber, ob eine Einheit jahrelang läuft oder Ihnen mitten in der Kampagne einen ungeplanten Stillstand beschert.

Mechanische Montage

Annahme und Positionierung der Maschine, Nivellierung, chemische oder mechanische Verankerung je nach Fundament, Vergussmörtel wo erforderlich, und abschließende Warmausrichtung, wenn die Betriebsbedingungen es rechtfertigen. Wir arbeiten an Pumpen, Verdichtern, Ventilatoren, Getrieben, Förderbändern und kompletten Produktionslinien.

Laserausrichtung mit Protokoll

Wir messen Winkel- und Parallelversatz, korrigieren mit kalibrierten Passblechen und messen erneut. Der Bericht bleibt in der Dokumentation. Sollte in zwei Jahren die Ursache eines Schadens strittig sein, liegt ein Messwert vor und keine Meinung.

Elektrotechnik und Instrumentierung

Elektro- und Leittechnik entscheiden, ob eine Anlage termingerecht anfährt. Wir montieren und verdrahten Schaltanlagen in Mittel- und Niederspannung, Motoren, Frequenzumrichter, Sanftanlaufgeräte und Schutzeinrichtungen sowie die Kraft- und Steuerverkabelung mit Trasse, Kennzeichnung und korrekter Schirmung.

In der Messtechnik decken wir die vollständige Prozessmessung ab: Druck, Temperatur, Durchfluss, Füllstand und Analytik, jeweils kalibriert und mit gegen das Leitsystem geprüftem Regelkreis, ob SPS, DCS oder SCADA.

Inbetriebnahme und Prüfprotokoll

Die Inbetriebnahme erfolgt gegen eine Prüfliste, nicht aus dem Gedächtnis. Jeder Punkt wird geprüft, unterzeichnet und datiert: Drehrichtung, Feldsignale einzeln, Sicherheitsverriegelungen, Alarme, An- und Abfahrsequenzen sowie Leerlaufprobe vor Produktaufgabe.

Es ist der Schritt, der bei Termindruck zuerst gekürzt wird, und der teuerste, wenn man ihn ausgelassen hat. Ein vertauschtes Signal oder eine ungeprüfte Verriegelung zeigen sich immer im ungünstigsten Moment, bei voller Anlage.

Industrieller Korrosionsschutz

Oberflächenvorbereitung durch Strahlen bis zum geforderten Reinheitsgrad, üblicherweise Sa 2½, und Beschichtung nach ISO 12944 entsprechend der Korrosivitätskategorie des Standorts. Eine trockene Innenhalle ist etwas anderes als eine Küstenanlage mit salzhaltiger Atmosphäre, und das Beschichtungssystem ändert sich vollständig.

Nass- und Trockenschichtdicken werden kontrolliert und dokumentiert. Mangelhafter Korrosionsschutz zeigt sich nicht im ersten Jahr, sondern im vierten, wenn alles bei laufender Anlage erneuert werden muss.

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